Herzlich Willkommen auf der Etikettenseite
mein Name ist Thomas Selinger, ich bin Künstler in Salzburg und bereits seit 2005 für die Etiketten auf den Editionsweinen des weltberühmten Hotel Weisses Rössl verantwortlich. Ebenso entstehen in regelmäßigen Abständen Etiketten und Druckaufträge für ein breites Publikum in verschiedenen Gewerben.
Übrigens, die Etiketten zieren einen Weisswein und einen Rotwein der Spitzenklasse. Dafür verantwortlich und auch jahrelange Partner des Weissen Rössls sind zwei Ausnahmewinzer.
Aus der Wachau Niederösterreich Franz Pichler Wösendorf
Franz Pichler Bachgarten Grüner Veltiner Federspiel
Willkommen im Reich des Grünen Veltliner Federspiel von Franz Pichler - der strahlenden Ikone in der Wachauer Qualitätspyramide! Mit 12,5% verkörpert dieser Wein pure Eleganz und unwiderstehlichen Trinkfluss. Seine Vitalität und Saftigkeit sind kaum zu überbieten, während seine klare Frucht und feine Würze das Geschmackserlebnis vervollständigen. Dieser Wein ist ein leichtfüßiger Champion, der sein volles Entwicklungspotenzial entfaltet und Weinliebhaber auf der ganzen Welt begeistert!
Aus dem Mittelburgenland Horst Gager Deutschkreutz
Horst Gager Cuvee Weisses Rössl kreiert von den Oberkellnern des Weissen Rössl & Horst Gager
Bei jeder geselligen Runde und bei Speisenbegleitungen ist er der unbestrittene Star! Sein unverwechselbarer Charakter und sein legendärer Ruf machen ihn zum absoluten Highlight jeder Feier. In seiner Gesellschaft verfliegt die Zeit im Nu, denn er entführt jeden in eine Welt voller Genuss und Freude. Als Cuvée für die Editionsweine bestehend aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon und Zweigelt, hat er längst Kultstatus erreicht, und die Jahre haben ihn noch begehrenswerter gemacht. Er ist der ultimative Botschafter für GenießerInnen, sein Aroma ist ein wahres Fest für die Sinne - Noten von Tabak, Kaffee und reifen Waldbeeren verleihen ihm eine unverkennbare Eleganz. Er ist unser treuer Begleiter.
Romantikhotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee
Im Weissen Rössl am Wolfgangsee urlauben? Gutscheine für Ihre Lieben? Wir stellen uns vor www.weisesroessl.at
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Hier sehen sie ebenfalls ausführlich und erklärt alle anderen von Thomas Selinger erschaffenen Etiketten arround the world since 1995:
Zu Gast bei Freunden 2025
Dieses Werk habe ich aus der Perspektive der Gäste bei ihrer Ankunft gestaltet, um die besondere Atmosphäre des Ortes einzufangen, insbesondere das Kellerhaus, das mir als Kulisse dient. Menschen sind an den Fenstern und Balkonen des Hotels zu sehen – alle, die mit dem Ort verbunden sind, sei es als Mitarbeiter, Freunde und Gäste. Im Eingangsbereich herrscht reges Treiben.
Besonders bewegt mich die Herzlichkeit meiner Figuren. Ob bei der Arbeit oder in ihrer Freizeit, sie empfangen den Betrachter mit offenen Armen und einem Lächeln, wie man Freunde willkommen heißt. Diese Atmosphäre möchte ich vermitteln – ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.
Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt. Die Figuren sind so gestaltet, dass man in ihnen immer wieder jemanden wiedererkennen könnte, was die Fantasie anregen soll. Mein Kredo war dass auch in Jahrzehnten noch gesagt wird die oder der sehen doch aus wie…. Dabei hoffe ich, dem Betrachter ein Lächeln zu entlocken, so wie es mir wichtig ist: etwas zum Lachen und zum Nachdenken zu bieten.
"1100 Jahre Heiliger St. Wolfgang in St. Wolfgang" 2024
ist eine fesselnde Darstellung, die die reiche Geschichte des Heiligen St. Wolfgang im malerischen Ort St. Wolfgang einfängt. Inspiriert von der Legende des Heiligen, der mit einem Wolf und dem Teufel ringt, entsteht ein kunstvolles Werk im Stil eines traditionellen Kirchenfensters.
Das Kunstwerk präsentiert eine lebendige Szene, in der der Heilige St. Wolfgang, in seiner charakteristischen Tracht und mit seinem unerschütterlichen Glauben, mutig dem Teufel und einem wilden Wolf gegenübertritt. Die Szene ist von einer erhabenen Atmosphäre umgeben, die an die mystische Aura der gotischen Kirchen erinnert.
Durch die traditionelle figurative und narrative Gestaltung des Kunstwerks entsteht eine tiefe Verbindung zur Geschichte und zur kulturellen Tradition der Region. Jede Linie, jede Farbe und jeder Ausdruck wurden mit äußerster Sorgfalt geschaffen, um die Bedeutung des Heiligen St. Wolfgang und sein Vermächtnis gebührend zu würdigen.
Das Jahresetikett der Rössl Editions Weine lädt den Betrachter ein, sich auf eine faszinierende Reise durch die Vergangenheit zu begeben und die legendären Geschichten des Heiligen St. Wolfgang zu entdecken. Ab dem 12. April wird dieses meisterhafte Werk in der Treppenhausgalerie im Romantikhotel Weißen Rössl zu bewundern sein.
Mehrwert am See 2023
Die Schifffahrt feiert 2023 150 Jahre und die Bahn 130 und die neue Talstaion wird ebenfalls neu gebaut, ein Grund mehr ein Feuerwerk mit Spaß im Kopf zu zünden!
Ich habe alles verschmolzen und zu einer fantastischen Einheit zusammengeführt. Dafür erfand ich die „Wolfgangseeer Schafbergschiffbahn“, holte mir Schafe vom Berg und die Fische vom See. Der See bekam die exakte Steigung des Schafbergs und schon können wir sinnfrei Unfug betreiben und gemeinsam den Mehrwert der gesamten Region am und um den See ausgiebig und mit einem Schmunzeln feiern und uns ausgelassen über den Mehrwert und den Unsinn erfreuen, den Alltag ein bisschen hinter uns lassen und mit der Schiffsbahn in unendliche Abenteuer und besondere Momente eintauchen und losfahren.
Oder mit anderen Worten: Ein bissl blöd sein dürfen! ?
Leinen los, aufi auf den See, bis zur Spitze und noch viel weiter?
Ich habe mich für diese Szenerie entschieden um wieder mehr Humor und Unsinn auf uns Menschen loszulassen. Ein Anliegen meinerseits, damit die Welt ein bisschen besser zu machen.
Von Mensch zu Mensch 2022
Eine innige Umarmung zweier Menschen, schwebend in der Mitte des Bildes in Schwarz/Weiß gehalten als Symbol für Gegensätze die sich anziehen, ein Herz über ihren Häuptern als Ausdruck von ehrlicher, verbundener Liebe. Zwei ist die kleinste Einheit und kann doch das Universum sein. Im unteren Teil fallen zwei Mobiltelefone Richtung Boden als Symbol für „Echter als nur virtuell“ man könnte auch den wohl bekannten Satz nehmen: „Was im Leben wirklich zählt“ Im Display spiegelt sich ein Fenster mit einer Figur, die die gesamte Situation still beobachtet, es ist die Vorsicht die immer ein Auge auf uns wirft.
Der Hintergrund ist in einem vielschichtigen Blauton gehalten. Blau symbolisiert Ruhe und Gelassenheit. Für dieses Werk habe ich zusätzlich den Regenbogen in seine Farben zerlegt und als Sterne über das Firmament verteilt als Symbol für alle Menschen auf dieser Welt.
In diesen turbulenten Zeiten will ich mit meiner Darstellung, Wärme, Liebe und Zuversicht vermitteln und so zum Nachdenken, Hoffnung schöpfen und Innehalten anregen
Mit den Legenden hab ich mich den Sommer über und auch noch den Herbst hinein intensiv beschäftigt und auseinandergesetzt. Daraufhin habe ich einen „Thoughtless Sketch“ erschaffen (Eine gedankenlose Skizze, eine von mir entwickelte Art der Bildfindung) diese Skizze wurde von mir kompromisslos auf die Leinwand übertragen und künstlerisch ausgearbeitet. Diese Komposition ist ein Obulus an alle Legenden der vergangenen Epochen, derer Leistungen und Errungenschaften. Legenden wie Waltraut Haas, Julie Andrews, Peter Alexander, Gunther Philipp, Margarethe Peter und viele mehr wirkten beim Schaffensprozess auf mich ein und wurden so indirekt durch mich teils als Objekte auf der Leinwand verewigt. Ich persönlich widme dieses Werk Gudrun Peter, meiner geschätzten Rösslwirtin und langjährigen Unterstützerin meiner Kunst und meines Wirkens. Liebe Gudrun ohne dich wäre das hier alles und noch viel mehr in diesem Umfang undenkbar gewesen. Vielen lieben Dank dafür.
Mit den Worten „Da bin ich mal gespannt was dir da einfällt“ überreichte mir die Rösslwirtin die damalige Mottovorgabe für das zu erschaffende Werk. Nach dem ersten überfliegen der Textzeile entkam mir ein, „ich glaub da trinken wir mal ein Gläschen drauf“ und die Idee war geboren. Die Bildbeschreibung zu diesem Werk könnte man auch mit „OHNE WORTE“ betiteln. Erklärt sich doch das Bild von selbst. Das Rössl stellt pantomimisch die fünf Sinne des Weintrinkens dar. Andächtig, aufmerksam, fragend und fühlend sinniert es vor sich hin und genießt die Sinneseindrücke. Haben sie gewußt das ein sechster Sinn beim Weintrinken in Anspruch genommen werden kann? Da sind sie überrascht und neugierig, gell? Nämlich, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat, der Gleichgewichtssinn.
125 Jahre Schafbergbahn waren die Thematik in diesem Jahr. Es gibt eine Sage wie der Berg zu seinem Namen kam. Diese Geschichte habe ich einfließen lassen. Das Erzählte bekam in der Entstehungsphase eine Eigendynamik, die Schafe erzählen jetzt eine neue Geschichte wie sie zum Schafberg kamen und der Schafberg zu seinem Namen. Jedesmal wenn die Zahnradbahn auf den Berg fuhr schlüpften Schafe aus dem Rauchfang der Lok und zogen ihre Kreise um den Schafberg. Dies veranlasste Gäste nach einer solchen Tour den Oberkellner im Rössl zu fragen ob denn viele Schafe am Schafberg wären. Wonach dieser trocken antwortete: Bei Schönwetter ganz viele, aber mit dem letzten Zug fahren die meisten Schafe wieder runter ins Tal. Humor ist ein großer Bestandteil meiner Kunst. Man nennt mich auch „Die Hand des Lächelns“
Mit dem Jahresthema „Mein besonderer Moment“ versammelt dieses Werk Farbkomponenten und bunte Reflexe. Die Linienführung ist exakt die Farbgebung kontrastreich. Fantasievoll den Gedanken entnommen spiegelt das Gemälde Wünsche, Erlebnisse und Erinnerungen wieder Mein Ziel war es dem Betrachter ein Schmunzeln abzuringen und ihn träumen zu lassen. Zwei zugewandte Gesichter sind zugleich Raum und auch Platzgeber. Es spielen sich auf ihnen Szenen des Momentums ab Perfekt positioniert erlebt der Betrachter herrliche Begegnungen und Situationen. Sie scheinen diese im Wasser an Land und im Himmel zu genießen und zu träumen. Von Erlebnissen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. „Das Trinkvergnügen wird durch die Etikette verstärkt und animiert zum momentanem schwelgen in Gedanken.“ Worte eines lieben Kunstsammlers und Weinliebhaber in einem Brief an mich.
Die Harmonie bezeichnet allgemein die Übereinstimmung, den Einklang die Eintracht und das Ebenmaß. Dies alles habe ich in diesem Werk vereint. Zwei Wesen andächtig sitzend an einem Tisch. Keine Farbe oder Form lenkt vom Hauptmotiv ab. Der Blick fokusiert sich auf die Bildmitte. Die Hände berühren sich beinahe. Harmonie durchdringt den Raum und lässt Platz für Gedanken und Gefühle. Dieses Werk entstand in meinem neu gegründeten Atelier in Salzburg. Cremeweiss und Kohle mit einem Hauch Ocker auf Leinwand, lassen das Werk minimalistisch wirken und erstrahlen. Oft beobachte ich Menschen in ihrem Umfeld und sehe die nonverbale Kommunikation der Harmonie
„Dein Herz das hast du verloren, im Weissen Rössl am See.“ So die weltberühmten Worte des Liedes aus der Operette. Herz war auch das Motto in diesem Jahr. Ich habe auch mein Herz im Rössl verloren und zwar an meine liebe Frau und Muse, die ich hier kennenlernen durfte Viele wunderbare Jahre verbrachten wir an diesem herzlichen Ort. Das Motiv beinhaltet viele Gedanken, meine Liebe und Dankbarkeit an „Mein Rössl“ und den Platz den es für immer in meinem Herzen eingenommen hat. Herzlichkeit steht für das ganze Haus und seine guten Geister. Dieses Gemälde ist eine Hommage an das weltberühmte Hotel und seine Einzigartigkeit. Gold unterstreicht das Thema und die noble Schwärze mit dem strahlenden Weiß seine Eleganz und Würde
Etwas neues erschien in jenem Jahr im Hotel. Der Rössling. Die hauseigene Zucht versorgt heute den Rösslgast mit edelsten Fischen Dies war auch das Thema des Jahres. Von der Ideenansage bis zum fertigen Etikett vergingen dieses Mal sage und schreibe 250 Tage. Als Quelle für dieses Seli Gemälde diente mir das berühmte von mir erschaffene Rösslbild. Als ich Gästen das Werk im Hotel präsentierte stellte man mir die Frage, welche Berufe haben wohl diese Rössl da am Bild. Und schlagartig war die Idee geboren. Ein Pferd wird der Verkäufer des Rösslings! Ich kreierte ein nettes kleines Geschäft mit gemütlichem Flair und Herzlichkeit. Ein Vorläufer der Rösslerei. Es entstand ein farbenfrohes Geschäft mit einem Rössl als Verkäufer der als Synonym für die Freundlichkeit und Kompetenz des Hauses steht.
Pilgern und das Weisse Rössl haben eine lange Tradition. So war es naheliegend das Thema in diesem Jahr dem Pilger*Innen zu widmen. Ich verbrachte viele Stunden der
Recherchen, machte Skizzen und Wanderungen im Bereich des Falkensteins und der Umgebung. Ich besuchte die einmaligen Führungen von Herrn Helmut Peter
in der Wallfahrtskirche zu St. Wolfgang. Nach einigen Interviews von Pilger*Innen hatte ich mein Bild im Kopf welches ich lediglich auf die Leinwand bannen musste.
Als Farbe wählte ich das dominante Violett der Kirche . Im Hintergrund dient ein Bibeltext des Jakob in 14 verschiedenen Sprachen in Korinth-Schrift geschrieben. In Form des Hauptmotivs steht ein
Polstersessel mit Füßen. Er symbolisiert die Bequemlichkeit der heutigen Menschheit und soll auf Entschleunigung und Verzicht hinweisen.
Im Jahr 2012 wurden hundert Jahre Hotel Weisses Rössl gefeiert und ich durfte mich wieder künstlerisch austoben. Nach langen Überlegungen und immer den Vorsatz etwas Einmaliges zu kreieren kam ich auf die Idee einen Korkenzieher als Blickfang zu malen. Der Korkenzieher steht für die Eröffnung. So wie Wein wird doch auch ein Haus geöffnet, so mein Gedanke. Der Korkenzieher symbolisiert den Schlüssel der das Haus aufgesperrt hat. Da ich das Symbol auf den Wein bezogen habe steht als Wortlaut „geöffnet“ auf dem Etikett. Der Korkenzieher entstand in einer Malsession der Gedankenlosigkeit. Ich malte das Werk in einer Sitzung und unverändert wurde es noch am gleichen Tag präsentiert und begeistert angenommen.
„300 Jahre Familie Peter in St. Wolfgang“ Dieses Thema war eine erneute Herausforderung in Sachen Kunst. Ich entschied mich die 300 Jahre so einfach wie möglich darzustellen. Die Familie Peter kam wortwörtlich zu Fuß nach St. Wolfgang. Dies symbolisierte ich mit den Fußabdrücken. Im Laufe der Zeit wurde das Weisse Rössl gekauft und so gehen die Fußspuren in Hufspuren über. Das Bild wird von der in Buchstaben geschriebenen Schlagzahl „Dreihundert“ dominiert. Wurde doch in den vielen Dekaden Geschichte „geschrieben“. Die Hufe sind im römischen Zahlensystem als „C“ gesehen die Zahl Hundert und das drei mal, also wieder: Dreihundert. Die Spuren führen von unten durch die linke Bildhälfte nach oben. So habe ich Vergangenheit, Gegenwart und auch die Zukunft in diesem Werk festgehalten.
Zum Thema Familie Trapp fiel mir das gleichnamige Lied aus dem Film „The sound of music“ ein. So malte ich diese Blume im naiven Stil, angelehnt an die Kinder der Familie Trapp in Unfarben Schwarz und Weiss. Die Darstellung wirkt streng, spielte der Film doch in einer unbarmherzigen Zeit. In diesem Jahr entstanden zwei Etiketten, eine für den Weisswein in Edelweiss und als Pendant für den Rotwein ein Edelrot. Somit interagiert das Etikett mit dem Betrachter und lässt Platz für Gedanken und mehr.....
Ich sah mir viele Werke von Emil Jannings an, es passte aber lediglich ein Film von ihm als Vorlage zum diesjährigen Oscar Motiv. Ich meine den Film „Der Letzte
Mann“!
In diesem Werk spielt Jannings einen Portier, dies trifft perfekt auf das Weisses Rössl zu. Er spielt einen stolzen, freundlich, zuvorkommenden Charakter. Als Grundfarbe wählte ich
Ockergelb welche für das goldene Erscheinungsbild des Oscar steht, den Herr Jannings als erster deutschsprachiger Schauspieler bekam. Den Duktus wählte ich zierlich und filigran, welches als
Gegensatz zu diesem stattlichen Mann stehen soll. Die große Blume an seinem Kragen spiegelt die scheinbar blumige Zeit in der Jannings seine größten Erfolge hatte. Aber nicht zu vergessen, in einer
blumenlosen, furchtbaren Zeit der Menschheit.
Die Golden Zwanziger Jahre haben mich Monatelang recherchieren und verzweifeln lassen. Ich suchte zwanghaft nach dem perfekten Motiv für diese Epoche. Als ich bereits resigniert das Thema erfolgreich verdrängte, passierte es. Es traf mich wie ein Blitz. Ich male einen Toaster! Warum? Der Toaster wurde in den Zwanzigern erfunden. Er steht für mich als Synonym für das Weisse Rössl. Die knallige Farbe steht für die Bekanntheit, die Knöpfe und Regler stehen für die Mitarbeiter, die Lüftungsfuge für die Freundlichkeit und die Toasterschlitze für den Eingang durch den die Gäste ankommen, die blass und schlaff das Haus betreten und frisch, resch, knusprig und gestärkt wieder nach Hause fahren. Eines meiner Lieblingsmotive. Die Gäste bestellten in diesem Jahr immer „Bitte ein Glas Toaster“ und so blieb dieses Etikett bis heute in Erinnerung.
Zum geschichtsträchtigem Thema 500 Jahre St. Wolfgang bei Österreich habe ich die Schlüsselfigur Kaiser Maximilian mit einem schnellen Strich im Gemälde festgehalten in einem königsblauen Hautton und altenglisch rotem Hintergrund. Die Farben verkörpern die adelige Herkunft und die Macht. Der Schriftzug steht für Krieg und Frieden. Eigentlich sollte Max im linken, größeren Bereich der Etikette plaziert werden und die Schrift kleiner im unteren Bereich Platz finden Bei der Endbesprechung haben sich aber Fehlerteufel eingeschlichen und die Aufteilung etwas „verschoben“. Erst als die Weine mit den Etiketten im Haus ankamen war allen klar dass Kommunikation zur Kunst dazugehört und seither stehen wir in regem Austausch
bis jeder das Design abgesegnet hat. Die Bildkomposition
ist trotzdem im Nachhinein betrachtet sehr ausgewogen und stimmig
Das erste Motiv enstand an der Kunstakademie in Hallein und stellt eine illustre Weinrunde dar. Zum Thema passend wählte ich eine Personengruppe die auf die Operette anstößt. Die Anzahl der Köpfe ergibt die Summe der Buchstaben folgender Worte „Hotel Weisses Rössl“ nämlich 17 an der Zahl. Mit diesem Etikett startete die Erfolgsgeschichte der Rössl Editionen bei einem rauschenden Fest, an dem Helga Benatzky, die Nichte des weltberühmten Komponisten Ralph Benatzky herzlichst zum gelungenen Motiv gratulierte und sich daraufhin viele Gäste und Freunde des Hauses den Glückwünschen anschlossen.
Den Anstoß zum Etikett gibt seit jeher die Familie Peter mit einem Jahresthema vor. Daraufhin ziehe ich mich in mein Atelier zurück und entwerfe innerhalb eines Jahres
ein Etikett welches traditionell auf Leinwand gemalt oder Digital in Handarbeit erschaffen wird. Viele Skizzen, Recherchen und Gedanken entstehen in dieser Zeit. Jedes Jahr ist eigenständig und
unabhängig, so erschuf ich verschiedenste Motive, Stimmungen und Farbkompositionen. Wenn das Werk fertig ist begebe ich mich auf eine Reise ins Weisse Rössl am Wolfgangsee und treffe mich inkognito
mit der Rösslwirtin um das neueste Werk zu präsentieren. Niemand bekommt die neueste Schöpfung zu sehen, das Werk schlummert danach im Tresor und wartet bis zum Weinkulinarium um beim Fest feierlich
eröffnet zu werden. Seit der ersten Etikette sind viele Jahre vergangen, ich erinnere mich an jede einzelne Entstehungsgeschichte ganz genau.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit den von mir erschaffenen Weinetiketten und verbleibe mit lieben Grüßen aus meinem Atelier
Ihr Haus und Hofkünstler vom Weissen Rössl
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